Muss ein Trauerjahr wirklich sein?

Anmerkung: Ich bin durch Zufall auf diesen Text gestoßen, den ich Ende November 2016 geschrieben habe. Keine Ahnung, warum ich ihn damals nicht veröffentlichte. das hole ich nun heute nach. In den letzten Tagen wird der Knoten in meinem Bauch immer größer und die Frage taucht immer wieder in meinen Gedanken (mit vielen anderen zusammen) auf: „Muss ein Trauerjahr wirklich sein?“ Nun weiß ich noch ganz genau, wie es mir vor knapp einem Jahr nach Stephan´s plötzlichem Tod ging. Bzw. nach ein paar Tagen. Wenn man alleine sitzt, erschöpft von vielen Weinkrämpfen, die anscheinend nie enden wollen. Der Körper am […]

Schwanger mit Mitte Vierzig

„Schwanger mit Mitte Vierzig“ – ein Thema, dass mich in den letzten Tagen sehr bewegt hat, über das ich Einiges gelesen habe und dem ich mich nicht entziehen kann und will. Schwanger werden wollen oder nicht. Die Gedanken daran haben sich bei mir in den letzten Jahren sehr verändert… Vor dem Zwanzigsten So lange her… Und doch erinnere ich mich genau: wir waren 17 und träumten von einer gemeinsamen Zukunft. Und Kindern. René und ich waren uns damals schon einig: drei Kinder sollten es werden. In dem Alter erscheint dir alles möglich und kein Hindernis unüberwindbar. Das Kinder auch anstrengend […]

Happy Birthday Stephan!

Eigentlich darf ich das heute ja gar nicht mehr sagen: „Happy Birthday Stephan!“. Schließlich erlebst Du diesen Geburtstag nicht mehr und alle üblichen Glückwünsche sind unangebracht und dringen nicht mehr an Dein Ohr: „Alles Gute für das nächste Lebensjahr!“, „Gesundheit und Glück für die nächsten Fünfzig“ oder „Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute!“. Solche und ähnliche Glückwünsche hätten Dich heute erreicht. Sicher auch in extra großer Anzahl. Schließlich wärst du heute ein halbes Jahrhundert alt geworden. Doch dieses „wäre“ im Satz ist das entscheidende Wort. Das, was weh tut, da es mir den Sachverhalt so sehr vor Augen hält. Und […]

Wieder ein 28.

Ich weiß, viele von Euch sind am Überlegen, ob und wann ich eigentlich noch an meinen verstorbenen Mann denke. Schließlich rede ich in letzter Zeit oft und viel über meine neue Liebe. Diese umfasst nun mal mein tägliches Leben und ich genieße sie in vollen Zügen. Nichtsdestotrotz denke ich natürlich an Stephan, besuche sein Grab und vergieße immer wieder Tränen um ihn, da er so früh gehen musste. Gerade heute – am 28. – drehen sich meine Gedanken vermehrt um diesen verhängnisvollen Tag vor sieben Monaten.